Klinikträger: Gemeinnützige Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie Reutlingen mbH
             
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Momentaner Sachstand Neubau vom 07.06.2010:

Nach dem gefeierten Richtfest konnte ein weiterer Bauabschnitt abgeschlossen werden. Alle Stockwerke sind im Rohbau fertig gestellt inklusive aller Fenster und interner Versorgungsleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom, usw. Auf den unteren Etagen ist der Innenausbau in vollem Gange. Teilweise sind schon die Wände mit Gipskartonplatten verkleidet. An der Außenfassade konnten inzwischen die Isolierungsarbeiten abgeschlossen werden.


Januar 2010 - PP.rt feiert Richtfest am Steinenberg

REUTLINGEN (pp.rt) – „Großer Bahnhof“ in Reutlingen. Beim Klinikum am Steinenberg wurde am Donnerstag, 21. Januar, Richtfest am Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Reutlingen (PP.rt) gefeiert. Künftig wird die PP.rt am Steinenberg 124 Betten vorhalten. Insgesamt werden rund zwölf Millionen Euro investiert.

Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens begrüßte Professor Dr. Gerhard Längle beim Richtfest. Er dankte den am Bau Beteiligten für ihr Engagement.

„Die Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Reutlingen ist ein Musterbeispiel für eine gelungene Vernetzung: Der Standort am Kreisklinikum sichert die fachlich sinnvolle, enge Verbindung zwischen Somatik einerseits und Psychiatrie und Psychosomatik andererseits“, würdigte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, Dieter Hillebrand, das Engagement der PP.rt. Hillebrand sagte: „Davon profitieren sowohl schmerz- und krebskranke Patienten, aber auch multimorbide gerontopsychiatrische Patienten – ältere psychiatrische Patienten mit mehreren Krankheitsbildern – und Abhängigkeitserkrankte. Reutlingen ist ein gutes Beispiel für eine gemeindenahe Psychiatrieplanung, die von Beginn an vom Land Baden-Württemberg unterstützt wurde.“ Der Staatssekretär betonte: „Wir haben hier eine wohnortnahe psychiatrische Versorgung mitten in der Stadt und gleichzeitig die Möglichkeit, die hochspezialisierten Behandlungsmöglichkeiten des ZfP in Zwiefalten zu nutzen.“

Die Landesregierung stehe zu ihrer Verantwortung für die Krankenhäuser in Baden-Württemberg, betonte Hillebrand: „Daher unterstützen wir den Neubau der Fachklinik mit 725 000 Euro.“

Glückwünsche zum bisherigen Bauverlauf überbrachten außerdem Landrat Thomas Reumann, Professor Dr. Rudolf Schmid und Dr. Rafaela Korte von der Kreiskliniken Reutlingen GmbH, die Gesellschafter Rainer Single, Vorsitzender Gesellschafter und Kaufmännischer Vorstand der BruderhausDiakonie und Wolfgang Rieger, Geschäftsführer ZfP Südwürttemberg, sowie Jochen Schmid vom Architekturbüro Hartmaier und Partner.

Insgesamt bietet der Psychiatrie-Neubau angemessene Räumlichkeiten für eine moderne multiprofessionelle und differenzierte psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosomatische Behandlung am Standort Steinenberg.

In dem Naubau werden alle stationären Behandlungsplätze der PP.rt am Steinenberg zusammen geführt. Im Bettenbau West bleiben zwei Stationen, die gerontopsychiatrische Station und zukünftig die Suchtstation. Im Neubau finden sich künftig drei Allgemeinpsychiatrische Stationen, außerdem eine Station für Patienten mit depressiven Erkrankungen und eine neu einzurichtende Station für Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin. Mit den zwei Stationen im Bettenbau West und den fünf Stationen im Psychiatrie-Neubau sind dann alle sieben Stationen am Standort Steinenberg versammelt.
 

Momentaner Sachstand Neubau vom 26. Oktober 2009:
 

Inzwischen stehen die 2 Hanggeschosse sowie das Erdgeschoss. Das erste Obergeschoss ist in der Entstehung. Die Verzögerung, von ca. 2 Wochen, wird beim Bau der restlichen Stockwerke eingeholt da diese baugleich sind. Wenn weiterhin alles nach Plan verläuft, werden die Rohbauarbeiten im Januar/ Februar abgeschlossen sein und mit den Innenarbeiten kann begonnen werden.

 

Berichterstattung Neubau vom 23. Juli 2009:
 



Sachstand:

Nach den sehr umfänglichen Gründungsarbeiten sind inzwischen die Fundamentierungen abgeschlossen. Endlich sind die Betonarbeiten für die Bodenplatte begonnen. In den nächsten Wochen werden wir bereits die ersten Wände "hochwachsen" sehen. Durch die starken Regenfälle im April und Mai ist der Bau mit ca. 3 Wochen im Verzug. Dies wird in den Sommermonaten bei den Rohbauarbeiten aufgeholt werden können.

 

Pressemitteilung vom 24. März 2009:
 

 

Erster Spatenstich für PP.rt-Neubau

Beim Klinikum am Steinenberg wurde mit dem ersten Spatenstich der Baubeginn für den Neubau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Reutlingen (PP.rt) gefeiert. Künftig wird die PP.rt dort 124 Betten vorhalten. Insgesamt werden rund 10 Millionen Euro investiert.

In seiner Ansprache betonte Professor Dr. Gerhard Längle, PP.rt-Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des ZfP Südwürttemberg in Zwiefalten, dass es nie und an keiner Stelle Bedenken gegeben hätte, eine psychiatrische Institution mitten in die Stadt, mitten in ein Wohngebiet und direkt ans Klinikum zu holen. „Wo es andernorts massive Schwierigkeiten bis hin zu Bürgerinitiativen gibt, wurden wir hier in der Mitte der Stadt, im Wohn- und Gewerbegebiet jederzeit willkommen geheißen. Hierfür will ich unseren Partnern, den Anwohnern und allen politisch Verantwortlichen danken.“

Wozu soll das Gebäude dienen?
Die aktuelle Struktur der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Reutlingen und ihre Aufgabenstellung ist dem beiliegenden Flyer zu entnehmen. Durch das neue Gebäude werden nun alle stationären Behandlungsplätze am Standort Klinikum am Steinenberg zusammen geführt. Weiterhin bleiben zwei Stationen, die gerontopsychiatrische Station und zukünftig die Suchtstation, im Bettenbau West. Diese beiden Stationen waren von Anfang an im Bettenbau West als psychiatrische Stationen vorgesehen und werden weiterhin so genutzt.

Die aus Zwiefalten verlagerte Suchtstation nimmt dann den Platz der jetzigen Allgemeinpsychiatrischen Station 22 im Bettenbau West ein. Diese Station wechselt, wie die beiden allgemeinpsychiatrischen Stationen, die bisher am Standort Ringelbach betrieben wurden, in den Psychiatrie-Neubau.
Ergänzt zu diesen drei Stationen wird die Depressionsstation, die ebenfalls aus Zwiefalten verlagert wird, in einem Stockwerk Platz finden. Die 5. Stationsebene wird von der neu eingerichteten Station für Psychosomatik und Psychotherapie belegt.


Bauinformationen
Mit den zwei Stationen im Bettenbau West und den fünf Stationen im Psychiatrie-Neubau sind dann alle sieben Stationen am Standort Steinenberg versammelt.
Da zur guten psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlung vielerlei soziotherapeutische Maßnahmen und Spezialtherapien gehören, ist das Gebäude auch hierfür ausgelegt.
So finden sich im 1. und 2. UG spezielle Räumlichkeiten für die Ergotherapie mit ihrem vielfältigen Bedarf an speziellen Räumen, wie Holzwerkstatt, Tonraum usw. sowie Räume für die Musiktherapie und entsprechend große Räume für die Bewegungstherapie.
Da die Räume multifunktional benutzt werden können, verfügt das Gebäude auch über Räumlichkeiten für Lehrveranstaltungen, Tagungen und klinikbezogene Feiern.
Diese werden durch die Bibliothek, verschiedene Besprechungsräume und die Büros für die Geschäftsführung und Krankenhausleitungen sowie weitere Funktionen des Klinikbetriebs im Erdgeschoss ergänzt.
Insgesamt bietet damit der Psychiatrie-Neubau angemessene Räumlichkeiten für eine moderne multiprofessionelle und differenzierte psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosomatische Behandlung am Standort Steinenberg.
Die räumliche Nähe von Psychiatrie/Psychosomatik zu den somatischen Abteilungen des Kreiskrankenhauses fördert die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Kliniken und trägt damit zur Optimierung der Versorgung der Patienten beider Häuser bei.

 

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