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Stationsäquivalente Behandlung

Die PP.rt hat ein neues Behandlungsangebot, die sogenannte stationsäquivalente Behandlung, eingeführt. Diese ermöglicht es, psychisch kranke Menschen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung zu versorgen. 

Wer zu Hause behandelt werden kann, ist gesetzlich geregelt. Voraussetzung für eine Behandlung in den eigenen vier Wänden ist, dass eine stationäre Behandlungsnotwendigkeit vorliegt. Es sind also schwer psychisch kranke Menschen, die zu Hause behandelt werden können. Beispielsweise Menschen, die sich nicht trauen, vor die Tür zu gehen, oder auch alleinerziehende Mütter, für die eine Behandlung in einem Krankenhaus mit ihrem Kind nicht möglich wäre. Ist das gegeben, müssen weitere Rahmenbedingungen geprüft werden: Bietet die häusliche Umgebung genug Ruhe, sind die Angehörigen oder Mitbewohner*innen einverstanden und vieles mehr. Mindestens einmal täglich erfolgt ein Besuch – das können Ärzt*innen sein, Pflegende oder andere des multiprofessionellen Behandlungsteams wie Psycholog*innen, Ergotherapeut*innen oder der Sozialdienst. „Darüber hinaus sind wir 24 Stunden, 7 Tage die Woche für die Erkrankten verantwortlich“, so Prof. Dr. Gerhard Längle, Geschäftsführer der PP.rt. Das bedeutet es muss jederzeit ein Mitarbeiter der behandelnden Klinik erreichbar sein und bei Bedarf auch zu den Patient*innen fahren können – auch nachts und am Wochenende.

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